Telefonseelsorge

Quelle: epd-bild / Meike Böschemeyer

Die Telefonseelsorge versucht mit den Möglichkeiten moderner Kommunikationstechnik, Menschen in Notsituationen seelsorglich nahe zu sein. Dafür wurde ein Bereitschaftsdienst rund um die Uhr und ein flächendeckendes Netz geschaffen.

Die enorme Verbreitung der Handys hat die Arbeit der Telefonseelsorge grundlegend verändert. Die Zahl der Anrufe hat sich verdoppelt.

Die 6 Telefonseelsorgestellen in der Evangelischen Landeskirche Baden und in der Erzdiözese Freiburg sind ein ökumenisches Angebot der Kirchen für Menschen in existenziellen Krisen und persönlichen wie sozialen Belastungssituationen. Mehr als 500 fachlich gut ausgebildete und durch regelmäßige Supervision begleitete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen den Dienst rund um die Uhr sicher. Je nach Tageszeit sind zwischen 7 und 11 Telefonleitungen parallel besetzt. Jährlich bedeutet das eine Gesamtdienstdauer von 64.000 Stunden Ansprechbarkeit am Telefon und mehr als 150.000 Anrufe allein innerhalb der Landeskirche Baden und der Erzdiözese Freiburg.

Inzwischen gibt es auch die Telefonseelsorge im Internet. Man kann sich per E-Mail Rat und Hilfe holen. Bei dieser Form bleiben die Beratenden anonym.

Kontakt am Telefon: Notrufnummer 0800 1110111

Beratung und Kontakt im Internet:
www.telefonseelsorge.de

Sprecherin der Telefonseelsorgestellen der Landeskirche:
Pfarrerin Bettina Grimberg, Karlsruhe
Tel.: 0721 167279

Hier gelangen Sie direkt zur Internetseite der TelefonSeelsorge: www.telefonseelsorge.de

Aktuelles

Katholische und evangelische TelefonSeelsorge veröffentlichen Thesen zur Suizidprävention

„Damit das Leben weitergeht“
Quelle: Telefonseelsorge.de
Anlässlich des derzeit in Aachen stattfindenden internationalen Telefonseelsorge-Kongresses hat die TelefonSeelsorge  der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland heute ihre neue Broschüre „Suizidprävention – Damit das Leben weitergeht“ veröffentlicht. Mit ihr unterstreichen die beiden Kirchen den Einsatz zur Suizidprävention, die insbesondere im ökumenischen Angebot der TelefonSeelsorge eine große Rolle spielt.
 

Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt

1.800.000 Beratungsgespräche im Jahr
Quelle: Telefonseelsorge.de
Die von der katholischen und evangelischen Kirche getragene TelefonSeelsorge wird 60 Jahre alt. 1956 in Berlin gegründet, ist daraus heute ein bundesweites Netzwerk mit 105 örtlichen Stellen geworden. Etwa 7.500 Ehrenamtliche, die durch Fachkräfte umfassend ausgebildet und begleitet werden, leisten in den Stellen rund um die Uhr den Dienst am Telefon. Sie führen rund 1.800.000 Seelsorge- und Beratungsgespräche im Jahr mit Menschen in akuten Krisen oder längerfristig schwierigen Lebenssituationen: Ängste, seelische und körperliche Einschränkungen und Beziehungsfragen sind die häufigsten Themen der Gespräche. Wichtigster Partner der TelefonSeelsorge ist seit 1997 die Deutsche Telekom, die die Anrufe zu den Notrufleitungen kostenfrei zur Verfügung stellt.
 

Ihr Ansprechpartner im Evangelischen Oberkirchenrat

Gregor Bergdolt - Leiter des Bereichs "Seelsorge in besonderen Arbeitsfeldern I" - Notfall-, Polizei-, Studierenden-, Telefon- und Internetseelsorge
 
 
 
 
Jederzeit ein offenes Ohr...

..finden Sie bei der Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222 und bei der Internetseelsorge.

Vertrauenstelefon "Missbrauchsfälle"

Für Betroffene und Ratsuchende bei sexuellem Missbrauch gibt es ein Vertrauenstelefon: 0800 5891629 Informationen

Trauer & Abschied

Ob Sie einen Angehörigen verloren haben, oder sich selbst auf das Sterben und den Tod vorbereiten wollen - wir wollen Sie dabei begleiten und Ihnen helfen, Antworten auf Ihre Fragen zu finden.

Links zu weiteren Beratungsstellen

Hier finden Sie weitere Adressen und das Info-Portal der EKD für Beratungsstellen in Ihrer Nähe.