Tagungsrückblicke 2016 / 2017

Tagungen 2017

Workshop - Fortsetzung Quo Vadis ?

Neue Steuerungsinstrumente in der Agrarpolitik - Dialog Landwirtschaft und Gesellschaft vom 13. - 14.03. 2017
Quelle: © sima - Fotolia.com
Im Frühjahr 2016 haben wir in unserem ersten Workshop „Quo Vadis? - Neue Steuerungsinstrumente in der Agrarpolitik“ erste Diskussionen darüber geführt, in welche Richtung sich europäische Agrarpolitik weiterentwickeln sollte.
Im zweiten Workshop „ Quo Vadis? - Neue Steuerungsinstrumente in der Agrarpolitik“ vom 13. - 14.03.2017 war der Themenschwerpunkte diesmal Selbst- und Fremdbild der Landwirtschaft und der Berufsethos der Landwirte.
 
 
 
 

„Wirkungsgeschichte der Reformation – vom Bauernkrieg bis zu Kirchenliedern“

Quelle: Michael Loeper_pixelio.de
Zur Tagung die „Wirkungsgeschichte der Reformation – vom Bauernkrieg bis zu Kirchenliedern“ hatte der KDL Nordbaden vom 20.-22.1.2017 ins Bildungshaus Neckarelz eingeladen – und Fast 30 Teilnehmer machten sich mit auf dem Weg, diesen Wirkungen nachzuspüren.  Herr Brjanzwew, unser landeskirchlicher Beauftragter für das Reformationsjubiläum, stellte erst einmal die wichtigsten Fakten zur Reformation dar und anschließend wie unsere Landeskirche dieses Jubiläum feiert.
 

Fremd im Dorf – Aus Flüchtlingen werden Nachbarn

Quelle: Hermann Witter
Kloster St. Ulrich war vom 20.01.- 22.01 2017 Tagungsort des Kirchlichen Dienstes auf dem Land in Südbaden. 26 Teilnehmerinnen und  Teilnehmer aus ganz Südbaden fühlten sich in der neu renovierten Anlage sehr wohl.

Informiert und diskutiert wurde über das Thema: „Fremd im Dorf – aus Flüchtlingen werden Nachbarn“. Dazu hatte Pfr. Hermann Witter kompetente Referenten eingeladen, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Beeindruckt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der großen Erfahrung und der Kenntnis des Islams, die die Experten, zum Teil jahrelang, in der islamischen Welt gewonnen hatten.
 

Tagungen 2016

„Schau an der schönen Gärten Zier …“

Gärten und ihre Bedeutung für Mensch und Natur - 10. bis 11. November 2016 in Bad Herrenalb
Quelle: Hermann Witter / KDL
Am Kiosk findet man eine Fülle von Gartenzeitschriften und die wachsenden Umsätze der Garten- und Heimwerkermärkte sind nur ein
weiterer Hinweis darauf, dass Deutsche ein inniges Verhältnis zu ihren Gärten haben. Statistiken zufolge verfügen deutschlandweit mehr als 60 Prozent der Haushalte über einen Garten.
Den eigenen Garten betrachten viele Gärtnerinnen und Gärtner als ein ganz besonderes Fleckchen Erde. Schon zu Urzeiten wurden Tiere, Pflanzen und auch Menschen durch Zäune, Mauern oder Gräben vor den Gefahren von außen geschützt.
Das Nützliche wurde mit dem Schönen verbunden: der Liebe zur Natur, dem Müßiggang oder einfach der Freude an der Schönheit der Pflanzen.
Ein Garten ist ein gestaltetes, abgegrenztes Stück Land. Es hat nicht die Aufgabe, die Natur zu imitieren, und es soll für die Menschen da sein. In ihm wird mit mehr oder weniger intensiver Pflege etwas für den menschlichen Bedarf angebaut. Neben kulinarischen, gesundheitlichen und ästhetischen Bedürfnissen dienen Gärten und
Parks aber auch künstlerischen und spirituellen Zwecken sowie der Freizeitgestaltung und Erholung.
Diese Tagung bot die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Aspekten von Gärten und Parks zu befassen.
 

Agrarpolitik - Quo Vadis?

Zukünftige Steuerungsinstrumente Europäischer Landwirtschaftpolitik vom 29. - 30. Juni 2016 in Bad Herrenalb
Quelle: © sima - Fotolia.com
Die Europäische Agrarpolitik wird trotz allen Reformen von vielen Seiten heftig kritisiert: So fordern die Umweltverbände seit Jahren strengere Auf lagen für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und die Ausbringung von Düngemitteln. Vielen Landwirten sind diese Forderungen fachlich nicht begründet und sie befürchten negative Einkommensauswirkungen. Außerdem wird von der Agrarbranche der jetzt schon viel zu hohe Kontroll-und Dokumentationsaufwand beklagt. Andererseits monieren die Steuerzahler und Bürger den ihrer Meinung nach viel zu hohen Finanzaufwand für einen aus ihrer Sicht volkswirtschaftlich unbedeutenden Sektor.
In einem intensiven Dialog zwischen Politik, Wissenschaft, Verbänden und Institutionen ging es um die Frage, ob es zielführendere und effizientere Instrumente für die Gestaltung der Agrarpolitik geben kann, wie z. B. die Besteuerung von Produktionsmitteln. Die Tagung war als offener Prozess angelegt, um neue, kreative Lösungsansätze für komplexe Fragestellungen zu finden.
 

"Die bunte Vielfalt des Protestantismus"

IRCA-EU Kongress vom 25. - 27. Mai in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien
Quelle: © Sergey Novikov - Fotolia.com
Unter dem Titel "Die bunte Vielfalt des Protestantismus - 500 Jahre reformatorische Bewegungen in Europa" veranstalteten die Evangelischen Akademien Baden und Siebenbürgen in Kooperation mit dem Netzwerk der Kirchen im ländlichen Raum in Europa (IRCA-Europe) in Hermannstadt / Sibiu in Rumänien eine Tagung, die sich mit verschiedenen Strömungen des Protestantismus in Europa auseinandersetzte.
Ziel der Veranstaltung war es, so Akademiestudienleiter und Leiter des Kirchlichen Dienstes auf dem Lande, Hermann Witter einleitend, sich als Christen in Europa an das biblische Fundament der Kirchen der Reformation und an die Geschichte unseres christlichen Glaubens auf diesem Kontinent zu erinnern
 
 

Geerbtes Land - Kostbarer Boden

Tagungen vom 8. - 10.01.2016 in Münstertal und vom 12. - 14.02. in Neckarelz
Quelle: KDL-Baden
Die Vereinten Nationen (UN) haben 2015 zum Jahr des Bodenschutzes erklärt. Wir möchten unsere Tagung auch diesem Thema widmen und ihn aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Eine wichtige Frage ist für uns, was die Bibel zum Thema Boden sagt und wie die Evangelische Landeskirche in Baden mit ihrem Boden umgeht. Frau Gabriele Frey-Grimberg, eine Mitarbeiterin unserer Stiftungsverwaltung, der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau aus Heidelberg, wird uns hierzu Auskunft geben. Böden sind die Grundlage für unsere Lebensmittelproduktion. Deshalb ist es wichtig, wie unsere Gesellschaft und der Staat mit diesem Gut umgehen.
 
Weitere Infos entnehmen Sie den beiden PDF hier: