Gemeinsam Pilgern

Quelle: ÖRK
 
Die Landessynode hat auf ihrer Frühjahrssynode 2015 beschlossen, sich an einem ökumenischen Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens zu beteiligen. Sie folgt einem Aufruf der zehnten Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) und will einen geistlichen Weg gestalten, theologische Fragen von Einheit und Mission bedenken und verstärkt mit ökumenischen und internationalen Partnern zusammen arbeiten.

Die Leiterin der Abteilung Mission und Ökumene im Evangelischen Oberkirchenrat, Pfarrerin Anne Heitmann, bestätigt den Zusammenhang zwischen dem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens und Partnerschaftsarbeit. Der Pilgerweg wolle auch die Beziehungen der Kirchen untereinander stärken. Er mache deutlich: „Wir sind nicht alleine unterwegs und gehen die Themen nicht im Alleingang an.“ Gerade bei Fragen von Gerechtigkeit und Frieden ist es ihrer Ansicht nach ungeheuer wichtig, auf die Erfahrungen aus den Partnerkirchen zu hören und mit ihnen zu überlegen, „was wir tun können“. Das reiche vom gemeinsamen Gebet über den Gottesdienst bis hin zu solidarischen Aktionen. Dabei komme man über bedeutsame und manchmal auch kontroverse theologische und ethische Fragen ins Gespräch. „Das ist wichtig, stärkt die Gemeinschaft der Kirchen und ist letztlich ein wichtiger Schritt zur Einheit.“

Der Beschluss der Landessynode ist ein Signal, dass die badische Landeskirche die inhaltliche Ausrichtung des ÖRK unterstützt. Finanzielle Verpflichtungen zieht die Entscheidung der Synode nicht nach sich. Sollten im Laufe des Prozesses neue Initiativen entwickelt werden, müssen sie auf dem üblichen Weg in die Gremien eingebracht und dort darüber entschieden werden. Der Begriff Pilgerweg steht als Symbol für einen fortlaufenden Prozess kleiner Schritte auf der Suche nach Frieden und Einheit. Wie dies gestaltet wird, ist völlig offen.

Für den ÖRK steht im Vordergrund, regionale Initiativen mit internationalen und ökumenischen Partnern zu verwirklichen. Den thematischen Fokus legt er auf gerechten Frieden und Menschenrechte, eine dem Leben dienende Ökonomie und Klimagerechtigkeit. In dieser Hinsicht ist die Landeskirche bereits aktiv, wie im Prozess „Kirche des gerechten Friedens werden“, beim Klimaschutzprogramm, ihrer Beteiligung durch eine „große Werkstatt Transformation“ am bundesweiten ökumenischen Prozess „Umkehr zum Leben, den Wandel gestalten,“ und im laufenden Projekt „Öko-fair-soziale Beschaffung“.

Sabine Eigel

Weitere Informationen finden Sie Hier: Pilgrimage of Justice and Peace

Link zur EKD
 
 
 
 
 

Ulrike Nemson

Quelle: Ulrike Nemson
Geschäftsführerin, Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens / Große Transformation
Zimmer: N3.82

Tel: (0721)  9175-316
Fax: (721) 9175-25-316
ulrike[dot]nemson[at]ekiba[dot]de
 
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