Personalplanung

Quelle: Jörg Augenstein
Für Personal- und Strukturplanung genügen mir ein Zimmer mit PC und die Kenntnisse, die ich mir aus der Landeskirche im Laufe der Zeit erworben habe. Diese Abteilung hat Werkstattcharakter.


Hier werden Entscheidungen vorbereitet und umgesetzt, von denen einige recht tiefgreifende Veränderungen bewirken.

Einiges davon können Sie auf diesen Seiten entdecken.

 

Stellenkürzungen

1992 und dann noch einmal 1994 hatte die Landessynode Stellenkürzungen in allen Arbeitsfeldern der Landeskirche beschlossen. Anlass waren zurückgehende Finanzmittel und ein absehbarer langfristiger Rückgang der Mitgliederzahlen auf Grund der demografischen Entwicklung.

Auch die Stellen für den Pfarrdienst in den Gemeinden mussten reduziert werden. Insgesamt waren es 100 Stellen. Die Umsetzung lag bei den Kirchenbezirken. Schwierige Entscheidungen mussten getroffen werden. Jetzt, nachdem diese Planungsphase nahezu abgeschlossen ist, stellt der Abschlussbericht fest: "Neben dem Dank für alle Mühe und Zeit, die in diesen Prozess der Stellenreduzierung und Neuordnung des Dienstes in vielen Sitzungen und Gesprächen investiert werden musste, ist eben diese Leistung für die Gestaltung und Neuordnung des Dienstes besonders zu nennen und zu würdigen."

Entwicklungen und Trends

Personalplanung live - Die Zukunft hat schon begonnen

Der Weg in ein neues Jahrtausend ist nicht der Beginn eines neuen Weges. Wir leben vielmehr in einem kleinen Abschnitt einer langen Geschichte unserer Kirche, und einer noch viel längeren Geschichte der Verheißung des Auferstandenen für seine Gemeinde. In diesem Sinne hat unsere Zukunft schon begonnen. Darauf können wir uns immer wieder beziehen, wenn es darum geht, über die nächsten Ziele und Perspektiven für die Organisation Landeskirche nachzudenken.

Statistische Daten

Beobachtungen zur Stellenverteilung zwischen Frauen und Männern in verschiedenen Arbeitsfeldern unserer Landeskirche

 Quelle: ekiba

Quelle: ekiba

1. Im Gemeindebereich wirkt noch deutlich nach, dass das Gemeindepfarramt lange Zeit den Männern vorbehalten war. In älteren Jahrgängen gibt es kaum Frauen, in den jungen Jahrgängen und bei der Übernahme sind bis zu 40 % Frauen. Das Bild wird sich im Laufe der Zeit stark verändern.

2. In den anderen Arbeitsfeldern haben sich die Verhältnisse schon verändert. Der Schuldienst beispielsweise ist auch für die Theologen und Theologinnen interessant, die Beruf und Familie miteinander verbinden wollen und dies über Teildienstverhältnisse versuchen zu organisieren.

Pfarrämter - Modelle

Teildienst im Pfarramt
Gemeinden erwarten immer eine Pfarrerin oder einen Pfarrer, die oder der mit vollem Einsatz arbeitet. Wer sich als Pfarrerin oder Pfarrer für einen Teildienst im Gemeindepfarramt interessiert, erwartet, dass es Freiräume gibt, an denen sie oder er erkennen kann, dass ein eingeschränktes Dienstverhältnis kein voller Dienst bei reduziertem Gehalt ist. Wie können beide Seiten dieses Problem lösen? Der Weg führt über eine gemeinsame Verständigung über die Arbeit in der Gemeinde und eine Zeitregelung, auf die sich die Verantwortlichen verständigen. Die hierzu angebotene Arbeitshilfe bezieht sich auf die Arbeit einer Pfarrerin oder eines Pfarrers im Teildienstverhältnis allein in einem Pfarramt. Die Chancen und Probleme von Stellenteilung werden darin nicht angesprochen.