Orgeln & Glocken

Quelle: Evang. Lutherische Kirchengemeinde Tannenberg /Ekiba-ZfK / Collage ZfK-Wohlfeil
 
Kirchenrat Dr. Martin Kares trägt im Orgel und Glockenprüfungsamt dafür Sorge, dass Gebet, Gesang und Meditation als Ausdruck des Glaubens durch ein inspirierendes und angemessenes Musikinstrumentarium angeregt und unterstützt werden und Kirche über unverwechselbare und besondere Signale und Klänge in der Öffentlichkeit einladend präsent ist und Identität stiftet.
 

Mitmachen bei "DEUTSCHE ORGELSTRAßE" UND "KÖNIGSKINDER"

Flyer Deutsche Orgelstraße

Flyer KönigsKinder"

Infos unter: https://www.deutsche-orgelstrasse.de/mitmachen/downloads.html.

Orgel das Königsintstrument der Instrumente

Die Orgel – das Instrument mit dem längsten Atem der Welt – wurde bereits im 3. Jahrhundert vor Christus erfunden. Musikerinnen und Musiker aller Epochen hoben die Orgel als Königin der Instrumente auf den Thron – vielleicht auch deshalb, weil ihr ungewöhnlicher Klang die nicht fassbare Dimension des Unendlichen hörbar macht und ihr Tonvolumen das Hörspektrum des Menschen vollständig auslotet. Die ältesten Orgelprospekte Badens kann man in den evangelischen Kirchen in Uiffingen (1612) und Ehrstädt (1697) bewundern, das älteste vollständig erhaltene Werk steht in Buchenberg (1719).
 

Glocken

Vor 5000 Jahren entstanden in Asien die ersten Glocken, die als Signalinstrument, aber auch als Maßeinheit für Getreide genutzt wurden. Über Ägypten und Palästina gelangte das Wissen über Glocken mit irischen Wandermönchen nach Nordeuropa und prägte seither die Struktur des Tages in Klöstern, Städten und Dörfern. Im Mittelalter erreichte die Glockenkultur einen ersten Höhepunkt: Jede Glocke hatte eine eigene Bedeutung: Die eine klang bei Todesfällen, eine andere warnte vor Feuer, andere riefen zum Gebet, zur Gemeindeversammlung oder zum Gericht.