Hydraulischer Abgleich und Heizungspumpen-Tausch

Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)


 

Das Projekt zur Optimierung der Heizungssysteme mittels hydraulischen Abgleichs und Heizungspumpen-Tauschs (HAPT) wurde bis Februar 2019 verlängert.

Das Projekt HAPT befindet sich damit in seiner dritten und letzten Phase. Nachdem bei der Auswertung des Projekts 2017 festgestellt worden ist, dass sich ein Hydraulischer Abgleich auch in älteren, unsanierten Gebäuden lohnt, werden jetzt diejenigen Gebäude angegangen, die nur aus diesem Grund in der letzten Projektphase aussortiert worden sind.

Dazu sind 14 Energieberater und sieben Handwerksbetriebe seit letztem Herbst wieder in Baden unterwegs, die proaktiv auf die Pfarrämter zugehen.

Neu dabei ist die Durchführung von Messungen der Heizungswassertemperaturen im Heizkeller, die genaueren Aufschluss über das Verhalten des Heizungssystems und sinnvolle Maßnahmen erlauben. Eine weitere Neuerung ist, dass alternativ zu einem Hydraulischen Abgleich in seltener genutzten Gemeindehäusern auch der Einbau von programmierbaren Thermostatventilen bezuschusst wird.

In der aktuellen Projektphase wurden in 170 Gebäuden bereits Messungen durchgeführt, 40 hydraulische Abgleiche umgesetzt, elf Pumpen noch getauscht worden.

Falls Sie nachfragen wollen, welche von Ihren Gebäuden noch angegangen werden sollen, sich noch programmierbare Thermostatventile in einem bereits abgeglichenen Gebäude wünschen würden oder noch irgendwo eine alte Heizungspumpe finden sollten, können Sie sich an unseren Projektsteuerer Thomas Bück, Firma AWIPLAN-PPD, 07158/98502-35, Pumpenaustausch[at]awiplan-ppd[dot]de wenden.

Der hydraulische Abgleich

Der hydraulische Abgleich im Heizungssystem stellt sicher, dass jeder Heizkörper - und damit jeder Raum - gleichmäßig mit der jeweils erforderlichen Heizwassermenge versorgt wird. Als positives Ergebnis sinkt der Gesamt-Energieverbrauch, da die Wärme gleichmäßig und in ausreichender Form im Gebäude verteilt wird. Der allgemeine Wohnkomfort steigt dadurch deutlich an. Durchschnittlich lassen sich die Heizkosten um ca. 10 Prozent reduzieren.

Der Heizungspumpen-Tausch

Die Heizungspumpe ist eine "Dauerläuferin". So lange, wie die Heizung für Wärme im Haus sorgt, wälzt auch die Heizungspumpe Wasser im Rohrnetz um - etwa  6.000 Betriebsstunden pro Heizperiode. Damit ist sie in vielen Haushalten der größte Stromverbraucher. Dank verbesserter Technologie und Regelbarkeit verbrauchen moderne Hocheffizienz-Heizungspumpen nur noch einen Bruchteil der Energie.

Der Projekt-Ablauf

Alle Gemeinden, in denen noch Maßnahmen geplant sind, werden nach und nach durch einen Energieberater kontaktiert.

Wenn sich ein Gebäude für den Abgleich eignet, berechnet zunächst der Energieberater, wie viel Wärme in jeden Raum geschickt werden muss, um den Raum so warm wie gewünscht zu beheizen. Anschließend baut ein Handwerksbetrieb - falls noch nicht vorhanden - so genannte voreinstellbare Thermostatventile ein und nimmt die Einstellungen an den Thermostatventilen vor. An diesen wird eingestellt, wie viel Wasser durch den entsprechenden Heizkörper fließen soll. Zusätzlich tauscht das Heizungsunternehmen ggf. noch vorhandene alte Heizungspumpen aus. 


Bundesumweltministerium FördertE HAPT in kigas und kitas

Quelle: BMUB

Das Bundesumweltministerium förderte die Umsetzung in 28 landeskirchlichen Kindergärten und Kindertagesstätten im Rahmen seiner Nationalen Klimaschutzinitiative (Förderkennzeichen 03K02821). Es stellt dafür mehr als 33.000 Euro zur Verfügung.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen  leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten  ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Auch das Klimaschutzkonzept unserer Landeskirche wurde im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.


ProjektSteuerung

Das Projekt wird vom Ingenieurbüro AWI-Plan betreut:

AWIPLAN-PPD GmbH
Thomas Bück
Porschestraße 15
70794 Filderstadt
Tel: 07158 / 98 502 35
Email: Pumpenaustausch[at]awiplan-ppd[dot]de


Pilotprojekt EKIBA

Informationen und Kontakt

Felix Schweikhardt

Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)
Datenmanager, Dipl.-Geograph

Zur Person:
Felix Schweikhardt ist Datenmanager im Büro für Umwelt und Energie (BUE) der Abteilung Bau, Kunst und Umwelt im Evangelischen Oberkirchenrat. Er ist Ansprechpartner zu EnergieMission, Zählerstanderfassungsprogramm AVANTI, Schulungen zum Energiesparen, Heizungsoptimierung und Projekt Hydraulischer Abgleich und Heizungspumpen-Tausch.

Telefon: 0721/9175-826
Telefax: 0721/9175-25-826
 
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Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)

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Quelle: Büro für Umwelt und Energie (BUE)